Spitzensport & Studium
Duale Karriere - Top Performance

Spätestens wenn die Matura erlangt ist, kommt die Frage auf, ob es ein Studium gibt, welches mit dem ausgeübten Sport kompatibel sein kann. Idealerweise kann der Studienplan individuell an die Bedürfnisse der Spitzensportler/in angepasst werden, wobei aber keine Abstriche bei den Leistungsnachweisen gemacht werden dürfen.

Swiss University Sports lancierte 2015 das Projekt „Spitzensport und Studium“ mit dem Ziel, Athletinnen und Athleten auf diesem Weg besser zu begleiten und die Rahmenbedingungen für die Kombination von Spitzensport und Studium zu verbessern. Als Meilenstein darf die „Gemeinsame Erklärung zur verbesserten Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium“ durch Swiss Olympic und swissuniversities 2017 bezeichnet werden.

2018 wurde das Projekt in ein offizielles Programm von Swiss Olympic überführt und befindet sich neu unter deren Leitung.

Swiss University Sports unterstützt Swiss Olympic aber weiterhin, insbesondere im Aufbau und Pflege des Netzwerks der Hochschulen und Universitäten, welche sich für spitzensportfreundliche Rahmenbedingungen einsetzen. Es ist uns ein Anliegen, die Spitzensportler/innen auf diesem Weg zu begleiten und mögliche Hürden abzubauen, damit ein Miteinander von Hochschulen und Spitzensport besser möglich ist.

Selbstverständlich gilt es trotz sportlichem Engagement, keine Abstriche bei den schulischen Leistungen zu machen. Dieses Commitment von Seiten der Spitzensportler/Innen ist wichtig. Im Gegenzug können Universitäten und Hochschulen Möglichkeiten bieten, das Studium flexibler zu gestalten und individuell zu planen. Die Hochschulen orientieren sich in der Regel an der Swiss Olympic Card.  (Elite Card und höher, resp. Talent Card National) für die Festlegung des Status „Spitzensportler/In“.

Programmleitung «Spitzensport und Studium» (Swiss Olympic)

Das Thema «Studium» ist seit 2018 direkt bei Swiss Olympic angesiedelt in der Abteilung «Athleten- und Karrieresupport». Diverse Massnahmen werden in Zusammenarbeit mit Swiss University Sports umgesetzt. Mehr zu Spitzensport & Studium, Kontakte Beratungen, weiterführende Links hier.

Netzwerk Koordinationspersonen Spitzensport und Studium an Hochschulen (Swiss University Sports)

Gut 40 Ansprechpersonen an universitären Hochschulen und Fachhochschulen sind verantwortlich für verbesserte Koordination, Information und Beratung. Viele arbeiten gleichzeitig im lokalen Hochschulsport und wirken als Bindeglied zwischen Hochschule und Spitzensport.
Die Landkarte «Spitzensport und Studium – Studienlösungen für Leistungssportler» hilft bei der Suche nach der richtigen Beratungsstelle.

Informationen zu den jeweiligen Bedingungen für Spitzensportler sind neu auch auf der Bildungsplattform «eduwo» zu finden.

«Advisory Board» Spitzensport und Studium (Swiss University Sports)

Beirat unter der Leitung von Swiss University Sports zur Förderung des Dialogs zwischen Hochschule und Sport. Verschiedene Exponenten wirken als Ideengeber rund um die Strategie zur Förderung der Dualen Karriere «Spitzensport und Studium». Unter anderem werden Initiativen rund um das «Vermächtnis» Winteruniversiade Luzern-Zentralschweiz 2021 angestossen und in deren Umsetzung begleitet.  Das Gremium tagt ca. zwei Mal jährlich.

 

Zusammensetzung
  • Vertreterinnen/Vertreter des Sports:
    BASPO, Swiss Olympic, Swiss Olympic Athletes Comission, Fachverbände (Swiss Athletics, Swiss Ice Hockey)
  • Vertreterinnen/Vertreter Universitäre Hochschulen:
    Universität Genf, ETH Zürich, Universität Lausanne, EHSM
  • Leitung Swiss University Sports
Politische Verankerung

Swiss Olympic und swissuniversities stehen gemeinsam ein für bessere Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium: Gemeinsame Erklärung (2020)
(Medienmitteilung). 

Am 16.10. 2020 haben Jürg Stahl, der Präsident von Swiss Olympic, und Yves Flückiger, Präsident von swissuniversities, an der Universität in Luzern eine weiterführende Version der Erklärung von 2017 unterzeichnet.

Für Swiss University Sports nimmt die gemeinsam vereinbarte Erklärung zwischen swissuniversities und Swiss Olympic eine zentrale Rolle in der Verbesserung der Vereinbarkeit von «Spitzensport und Studium» und damit der Stärkung der «Dualen Karriere» ein.

«Als einer der grössten Mitgliederverbände von Swiss Olympic agiert Swiss University Sports als wertvolles Bindeglied zwischen der akademischen Welt und der Sportwelt. Seit der Unterzeichnung der ersten gemeinsamen Erklärung im Jahr 2017 konnten wir gemeinsam mit Swiss Olympic an den Hochschulen das Informations- und Beratungsangebot deutlich verbessern. Schweizweit haben universitäre Hochschulen die Empfehlung zu flexiblen Lösungen im Studium umgesetzt und verfügen beispielsweise über klare Richtlinien, welche ausgewiesenen Spitzensportlerinnen und  -sportler erlaubt ihr Studium flexibler zu gestalten, wobei keine Abstriche bei der erbrachten Leistung gemacht werden», betont der Präsident von Swiss University Sports, Mike Kurt.

Swiss Olympic macht in der Neu-Auflage des Papiers deutlich, dass der koordinierten Karriereplanung auch auf Seiten Sport mehr Bedeutung geschenkt werden soll. Mit der geplanten Funktion «Dual Career Coach» soll diesem Anliegen auf Seiten Sportverbände entsprochen werden.

 

Vermächtnis der Winteruniversiade 2021

«Seitens der Hochschulen werden Flexibilisierungsmassnahmen immer individueller gestaltet, auch werden die Möglichkeiten des ortsunabhängigen Lernens zunehmend ausgeweitet», sagte Yves Flückiger, Präsident von swissuniversities.

Kontakt
Swiss Olympic

Simon Niepmann

Programmleitung, Beratungsgespräche

Swiss University Sports

Marilen Matter Graf

Mitglied Programmteam, Koordinationsperson Hochschulraum Zürich, Beratungsgespräche

Hochschulen

An den meisten Hochschulen helfen Koordinationspersonen Spitzensport und Studium ein Studium mit Spitzensport zu verbinden.